ROOSEVELT

bar - münchen - lehel

1999 bemerkte Kai Uthoff,  der schon über 10 Jahre ein Innenstadt - Cafehaus in München , das "stimmt so" am Isartorplatz und 3 Jahre das "GATE" in Starnberg geführt hatte, daß in München zwar laufend neue Bars eröffneten, die sich an Innovationen überboten, in denen die Barkeeper Flaschen in die Luft warfen oder Gläser rotieren ließen, sich die Szene aber immer mehr von der Idee einer “Bar” im klassischen Sinne entfernt hatte.

 

Angeregt durch seinen USA- Aufenthalt ( sunset-Bar / Key West) realisierte er folgerichtig in Münchens beliebtem Wohnviertel “Lehel”, in dem er selbst seine Kindheit gelebt hatte, in einem Eckhaus am Thierschplatz eine Bar nach Vorstellungen, die er lange mit “Hank” Kögl, einem der in München bekanntesten Verfechter der “reinen Barlehre”, entwickelt hatte.

Das Ergebnis nannte er

ROOSEVELT

 

  Franklin Delano Roosevelt, 32. und entgegen der Tradition viermal nacheinander

 1932, 1936, 1940 und 1944

amerikanischer Präsident.

Belebte die durch Rezession geplagte amerikanische Wirtschaft ( “New Deal”: Wirtschaftsinterventionen mit scharfen Eingriffen in Bank- und Kreditwesen, Abwertung des Dollars, Anbauprämien ) und durchbrach außenpolitisch den Isolationismus der USA.

Veranlasste am 20.2.1933 den 18. Verfassungszusatz, der die am 18.10.1919 verabschiedete Prohibition aufhob, die trotz weiterer Verschärfungen 1921 und 1929 zu keiner Zeit den Alkoholkonsum und das Verbrechen verringert hatte.

   ROOSEVELT 

Erinnerung, Herausforderung und Anspruch